Direkt zum Inhalt springen

Einführung ins Programm

Liebe Freundinnen und Freunde des Frauenfelder Theaters

Zur 60. Theatersaison im Casino Frauenfeld heissen wir Sie herzlich willkommen. Sie erhalten einen kurzen Überblick über die kommenden Gastspiele.

Wir beginnen mit der Komödie von Labiche «Die Affäre Rue de Lourcine». Nach einer durchzechten Nacht, an die er sich nicht erinnert, erwacht Lenglumé am Morgen und neben ihm liegt sein ehemaliger Schulkamerad Mistingue. Wegen eines Zeitungsartikels glauben die beiden, im Rausch jemanden ermordet zu haben.
In «Hexenjagd» zeigt Arthur Miller, wie im 17. Jahrhundert im puritanischen Salem (USA) übermütige Mädchen als Hexen verdächtigt wurden. Mit seinem Stück prangert Miller Zustände im 20. Jahrhundert an, besonders die Hetzattacken des Senators McCarthy.
Zeitlos ist das Drama «Nathan der Weise» von Lessing. Geschrieben vor mehr als 300 Jahren über die Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Lessing zeigt, wie sinnlos es ist, wenn alle drei wichtigen Religionen sich als die jeweils einzig Wahre betrachten.
In der Komödie «Eine Stunde Ruhe» von Florian Zeller wünscht sich der Jazz-Liebhaber Michel beim Hören sehnlichst eine Stunde absolute Ruhe. Doch alle scheinen sich gegen ihn verschworen zu haben.
«Wunschkinder» zeigt den faulen und bequemen Maturanden Marc. Seine Eltern sind ratlos. Als er sich in die seriöse Selma verliebt, sind sie überglücklich, aber nur bis Selma schwanger wird.
Im Boulevard-Schauspiel «Mr. President First» von Stefan Zimmermann machen reiche Geschäftsleute einen der ihren zum Präsidenten, um den Staat vor dem Niedergang zu retten. Doch der Präsident kümmert sich nur um seine eigenen Ziele, bis Gegenkräfte auftauchen.
In der französischen Komödie «Das Abschiedsdinner» will das junge Paar Anton und Katja mehr Zeit für sich haben. Freunde werden eingeladen, es wird gegessen, Wein getrunken und Geschenke werden ausgetauscht, all dies, ohne zu sagen, dass es das letzte Ma(h)l sein wird.

Im Namen des Vorstandes des Theatervereins Frauenfeld wünschen wir Ihnen
allen gute Unterhaltung und grüssen Sie freundlich.

Der Präsident

 

Theater – gespielte Realität!