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Einführung ins Programm

Liebe Freundinnen und Freunde des Frauenfelder Theaters

Wir heissen Sie herzlich willkommen zur 59. Theatersaison im Casino Frauenfeld. Gerne präsentieren wir Ihnen wieder eine interessante Auswahl der besten Gastspiele mit sehr guten professionellen Schauspielern.

Wir beginnen mit «Onkel Toms Hütte» von Tom Rutherford, der Onkel Tom nahesteht. Der uns bekannte Ron Williams spielt die Hauptrolle. Die Autorin des Romans war eine weisse Lehrerin. Ihr Buch wurde in den Nordstaaten der USA ein Bestseller. Zum 500. Jahr der Reformation wird «Martinus Luther», von John von Düffel, mit live Musik gespielt. Der Bettelmönch Martinus prangerte Korruption, Scheinheiligkeit und den Ablass an. Er wurde deshalb exkommuniziert.«Die Dinge meiner Eltern» ist eine wahre Geschichte von Gilla Cremer. Sie erhielt den INTHEGA-Preis als beste Schauspielerin. Agnes erinnert sich an vieles und findet auch Briefe, die nicht für sie bestimmt waren. «Ein brillanter Mord» ist ein Thriller von James Cawood mit Ursula Buschhorn und Michel Guillaume. In einem Hotel in den Bergen erscheint plötzlich ein mysteriöser Mann. Im Gespräch mit der Wirtin Olivia werden dunkle Geheimnisse ihrer Vergangenheit verraten ... Es folgt «Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe» von Peter Hacks. Die Originalinszenierung des Renaissance-Theaters Berlin stammt von der Brecht-Enkelin Johanna Schall. Der Text wurde weltweit in über 200 Theatern aufgeführt. «Geächtet» (Disgraced) von Ayad Akhtar, deutsch von Barbara Christ, wurde mit dem PULITZER-PREIS ausgezeichnet. Ein Jude, ein Moslem, eine Afroamerikanerin und eine weisse Christin treffen sich zum Abendessen. Konflikte sind dabei unvermeidbar. Zum spannenden Abschluss wird uns die heitere französische Komödie «Monsieur Claude und seine Töchter» von Stefan Zimmermann, nach einem gleichnamigen Film, unterhalten. Claude ist ein konservativer katholischer Notar, der vier erwachsene Töchter hat. Drei davon heiraten zu seinem Leidwesen keine Katholiken sondern je einen Juden, einen Muslim und einen Chinesen. Er freut sich aber, dass wenigstens seine jüngste Tochter den katholischen Schauspieler Charles heiraten möchte; aber nur so lange, bis er ihn sieht ...

Im Namen des Vorstandes des Theatervereins Frauenfeld wünschen wir Ihnen allen gute Unterhaltung und grüssen Sie freundlich.

Der Präsident

 

Theater – gespielte Realität!